Freiwillige sind meist jüngere, gelegentlich auch ältere Menschen, die einige Monate oder auch Jahre in einem dem Gemeinwohl dienenden Projekt auf Taschengeldbasis mitarbeiten. Grenzüberschreitende Freiwilligendienste sind Friedensdienste - das soziale, politische und kulturelle Engagement von Freiwilligen trägt zu einer friedfertigeren und gerechteren Welt, zu interkultureller Verständigung und zur Stärkung von Zivilgesellschaft bei.
Freiwilligendienste sind auch Lerndienste: für die Freiwilligen selbst, für die Menschen, mit denen sie in ihren Einsatzprojekten in Kontakt kommen, für Menschen in ihrem Herkunftsumfeld. Dieses Lernen wird durch ein pädagogisches Begleitprogramm ermöglicht und gefördert.
In den Jahren 2002 und 2003 arbeitete ich für die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) (www.agdf.de) an der Entwicklung von Qualitätsstandards für pädagogische Begleitmaßnahmen grenzüberschreitender Freiwilligendienste.
Für die polnische Nationalagentur des EU-Programms Jugend (www.youth.org.pl) führte ich im August 2003 zusammen mit Hazel Low (Schottland/Frankreich) eine Fortbildung von Trainern und Trainerinnen für Freiwillige zur Stärkung ihrer Kompetenzen im Umgang mit Konflikten durch.
Internationale Jugendbegegnungen sind kurzfristige Programme, die Begegnung über Grenzen hinweg ermöglichen. Seit 1977 haben mich solche Begegnungen immer wieder beschäftigt, bewegt und verändert. In den 90er Jahren waren es vor allem deutsch-polnische und deutsch-polnisch-ukrainische Jugendbegegnungen, die der Jugendhof Scheersberg (www.scheersberg.de) veranstaltete und in deren Rahmen ich Seminareinheiten zu Identität, Vorurteilen, Diskriminierung, Minderheiten und Flüchtlingen einbrachte.
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